Stiftung WAS TUN! Auftakt

Diskussionsabend: Erfolgreicher Auftakt für WAS TUN! Stiftung

Unsere junge Stiftung WAS TUN! feierte am vergangenen Montag mit einer spannenden Talk-Veranstaltung erfolgreich ihren Auftakt. Über hundert Gäste kamen in den Business Club Hamburg, um mit prominenten Gästen über die Themen Demokratie und Nachhaltigkeit zu diskutieren.

Auf dem Papier gibt es unsere Stiftung nun schon seit einigen Monaten, am vergangenen Montag konnten wir sie nun endlich feierlich aus der Taufe heben. Zur Auftaktveranstaltung wollten wir über jene Themen diskutieren, deren Förderung sich unsere Stiftung auf die Fahnen geschrieben hat. Es sind Themen, die unsere Zukunft und besonders die Zukunft unserer Kinder in hohem Maße bestimmen werden: Demokratie und Nachhaltigkeit. Vor allem wollten wir aber einer Frage nachgehen: Was tun, damit diese Konzepte in der heutigen Zeit gelingen?

Spannende Gäste
Dazu luden wir Gäste aus Theorie und Praxis: Der Schauspieler und Regisseur Charly Hübner und Politikwissenschaftler Dirk Messner diskutierten mit WAS TUN!-Vorstand Matthias Wolk. Charly Hübner hielt ein Plädoyer für die Demokratie und die Wichtigkeit unseres Grundgesetzes. Als Kind der DDR sind ihm die demokratischen Werte, auf denen die Bundesrepublik aufbaut, ein besonderes Anliegen. Sie nicht als Selbstverständlichkeit hinzunehmen und sie zu schützen, sei unsere Pflicht als Bürger. Hübner sprach während der Diskussion außerdem über seinen neuen Dokumentarfilm. Der Film trägt den Titel „Wildes Herz kennt keine Ruh“ und begleitet Jan „Monchi“ Gorkow, den Sänger der Rostocker Punkband „Feine Sahne Fischfilet“ über mehrere Jahre. Gorkow wurde einst als staatsfeindlich eingestuft und geht heute aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und Homophobie vor.

Die Lösungen sind da
Zum Thema Nachhaltigkeit zeichnete Politikwissenschaftler Dirk Messner zunächst ein düsteres Bild. Bis 2050, meinte er, hätten wir noch Zeit unsere CO2-Emissionen in den Griff zu bekommen. Gelingt uns dies bis dahin nicht, droht uns eine ernsthafte Katastrophe. Die gute Nachricht sei allerdings: die Lösungen sind schon da. Man müsse sie nur umsetzten, und zwar gemeinsam! Wir leben in einer Welt in der das Inseldenken der einzelnen Staaten keinen Sinn mehr mache, so Messner. Stattdessen müsse an globalen Strategien gearbeitet werden, um Nachhaltigkeit zu fördern. Schließlich liege es aber auch an jedem einzelnen Bürger, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und bewusster und nachhaltiger zu leben. Konkret bedeutet dies ganz simpel: SUV verkaufen, mehr Fahrrad fahren, weniger Fleisch essen. Ausreden wie „Was bringt es schon, wenn ich alleine mein Verhalten ändere“ zählen nicht. Denn wenn jeder so denkt, wird sich nie etwas ändern.

Bestärkt in die Zukunft
Der Talk mündete in eine angeregte Diskussion mit dem sehr aufmerksamen und interessierten Publikum. Für uns als Stifter war diese Auftaktveranstaltung ein großer Erfolg. Unsere Gäste zeigten sich nicht nur an der Thematik sehr interessiert sondern auch daran, selbst aktiv zu werden und die geplanten Projekte unserer Stiftung aktiv zu unterstützen. Eine derartige Resonanz freut und motiviert uns natürlich besonders. Wir fühlen uns bestärkt und freuen uns auf unsere zukünftigen Projekte und spannende Kooperationen.

Matze

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