WAS TUN-Projekt STADTGEMÜSE erfolgreich angelaufen

Dreizehn Hochbeete warten derzeit auf einer freistehenden Fläche in der Hamburger Innenstadt auf den Beginn des Frühlings. Unser Urban-Farming-Projekt STADTGEMÜSE kann endlich starten.

Mit unserem Projekt STADTGEMÜSE wollen wir generationenübergreifend, in nachbarschaftlicher Gemeinschaft und in Zusammenarbeit mit Geflüchteten einen offenen Gemüsegarten mitten in Hamburg errichten. Die erste Phase des Projektes ist nun abgeschlossen: Der Aufbau des Gartens ist beendet und die Hochbeete stehen bereit zur Aussaat. Im Vorfeld der Aufbauarbeiten hatten wir den Anwohnern unser Vorhaben, im Zuge eines Info-Abends, genau erläutert und sie zur aktiven Mitgestaltung des Gartens eingeladen. Besonders die Bewohner der anliegenden Flüchtlingsunterkunft Hafencity wollten wir für unseren Garten begeistern. Dazu verteilten wir Flyer und Plakate in verschiedenen Sprachen in der Umgebung der Flüchtlingsunterkunft.

Gemeinschaftlicher Aufbau

Ende März ging es dann los, der Aufbau des Gartens konnte beginnen. Projektleiter Oscar Jessen kam mit einigen Helfern in die Hafencity. Die Hochbeete, die schließlich für den Anbau von Gemüse dienen sollen, mussten eigenhändig gezimmert werden. Dazu verwendeten wir gewöhnliche Europaletten. Zu einem Würfel zusammengeschraubt, ergeben sie das optimale Hochbeet.

Die ersten Helfer ließen nicht lange auf sich warten. Sobald Oscar und seine Kollegen mit dem Hämmern und Schrauben begonnen hatten, kamen die ersten neugierigen Gäste in den Garten. Sie legten auch gleich selbst Hand an. „Vor allem die Kleinsten hatten großen Spaß beim Handwerken“, erzählt Oscar.

Der Frühling kann kommen

Nun stehen alle Beete bereit für die Aussaat, die in Kürze beginnen wird. Der Garten soll ein Ort des Austausches werden, an dem Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und Kulturen zusammenkommen. Er soll das Gärtnern mit sozialen und integrativen Aspekten verbinden und die nachbarliche Gemeinschaft stärken. Mit dem Pilotprojekt hoffen wir außerdem, Geflüchteten eine Chance zu bieten, mit Einheimischen in Kontakt zu treten. Wir wollen mit unserem Projekt eine Brücke schlagen, Menschen ermöglichen, ihre Kompetenzen einzubringen, ihr Wissen zu teilen, durch gemeinsames Tun ein besseres Verständnis füreinander zu gewinnen, voneinander zu lernen und zu profitieren.

 

Matze

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