Zugang zur Natur für Großstadtkinder

WAS TUN: NATURZEIT ermöglicht Kindern aus bildungsfernen und einkommensschwachen Familien im Rahmen ihres Grundschulunterrichts den Zugang zur Natur in der Großstadt Hamburg.

Naturzeit

Großstadtkinder, die in ihrer Freizeit häufig nicht genug an das Spielen in der Natur herangeführt werden und stattdessen viel Zeit vor elektronischen Medien wie dem Fernseher, Computer oder mit dem Handy verbringen, leiden erwiesenermaßen häufig unter Bewegungsmangel bei gleichzeitiger Reizüberflutung der Sinne Sehen und Hören. Um diesen Kindern ein Stück Natur zu vermitteln, richtet sich das Pilotprojekt NATURZEIT an Grundschulen mit einem Sozialindex von 1-3. Unsere Umweltpädagogin unternimmt mit den Klassen und den Lehrkräften regelmäßig Ausflüge in die Stadtnatur der Schulumgebung. Die SchülerInnen werden mit naturpädagogischen Methoden für die Natur sensibilisiert. Naturerleben macht das eigene Ich erfahrbar, weckt Selbstvertrauen, Neugier und Konzentration. Gleichzeitig schafft das vermittelte Umweltwissen auch ein Bewusstsein bei den Kindern für die Schutzbedürftigkeit der Natur unserer Erde.

Mindestens 1-2 mal pro Monat sollen SchülerInnen über das Jahr verteilt die Stadtnatur entdecken. Idealerweise gelingt es, längerfristig einen NATURZEIT-Termin wöchentlich zu etablieren und diesen fest in den Stundenplan einzubinden. Am Schuljahresende wird in den involvierten Schulen ein Schaukasten gestaltet oder eine kleine Präsentation von den teilnehmenden Schüler*Innen durchgeführt. Die Lehrkräfte erhalten Feedbackbögen zur Beurteilung der Angebotsqualität.

Das von der Umweltpädagogin Dipl.-Biol. Christine Zarske entwickelte Projekt ist im Winterhalbjahr 17/18 im Bezirk Altona zunächst in zwei ersten Klassen der Katholischen Schule Altona gestartet. Der Zuspruch der Lehrerschaft ist durchweg positiv, so dass NATURZEIT nun schrittweise in weiteren Grundschulen etabliert werden soll. Allein in Altona sind ca. 13 Grundschulen mit Sozialindizes von 1-3 vorhanden. Es ist beabsichtigt, das Projekt durch Kooperationen mit den Fachbereichen Lehramt (Universität Hamburg) oder Umweltwissenschaften (Leuphana Lüneburg) wissenschaftlich begleiten zu lassen. Die Forschungsergebnisse sollen eine kontinuierliche Weiterentwicklung des NATURZEIT-Konzepts gewährleisten. Langfristig ist auch die Fortbildung von GrundschullehrerInnen in den Methoden der Umweltpädagogik geplant.

Die Projektkosten

NATURZEIT 1 x pro Monat/Schuljahr 2017/18
Das umweltpädagogische Angebot kostet bei einer monatlichen Durchführung pro Klasse und Schuljahr 1.200 €. Hierin enthalten sind 7 Termine pro Schuljahr inkl. Einem Abschlussausflug, Honorar und Materialkosten für Umweltpädagogen, Sach- und Kommunikationskosten der Stiftung.

NATURZEIT 1 x pro Woche/Einführung ab Schuljahr 2018/19
Bei einer wöchentlichen Integration der NATURZEIT in den Stundenplan kostet das Angebot pro Klasse und Schuljahr 3.500 €. Hierin enthalten sind 38 Termine pro Schuljahr inkl. Abschlussausflug, Honorar und Materialkosten für Umweltpädagogen sowie Sach- und Kommunikationskosten der Stiftung.


Helfen Sie mit, Hamburger Grundschulkindern NATURZEIT zu ermöglichen!
Ihre Spende ist herzlich willkommen. Als gemeinnützige Stiftung stellen wir Ihnen gerne eine steuerlich abzugsfähige Spendenbescheinigung aus.

Ihre Ansprechpartner für die Stiftung WAS TUN!
Anuschka Lichtenhahn-Pense, Vorstand, a.lichtenhahn[at]wastun.net, Tel. 0172-4082506
Annette Plambeck-Warrelmann, Vorstand, a.warrelmann[at]wastun.net, Tel. 0171-5000684

 Für fachliche Rückfragen
Christine Zarske, Projektleiterin, Diplom-Biologin und Umwelterlebnispädagogin mit einer Zertifizierung 2017 beim BINU Bildungsinstitut für Natur und Umwelt.
C.Zarske[at]gmx.de, Tel. 0176-57203614