NATURZEIT: EINDRUCKSVOLLES NATURERLEBNIS FÜR SCHÜLER*INNEN

  • Juni 22nd, 2018
  • Naturzeit
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  • Daniela Höpfner
Seit dem Winterhalbjahr 17/18 läuft erstmalig das Schulprojekt NATURZEIT. Mit wie viel Freude die Kinder der Katholischen Schule Altona damit die Natur entdecken, haben die WAS TUN!-Stifterinnen Anuschka Lichtenhahn-Pense und Annette Plambeck-Warrelmann nun selbst vor Ort erlebt.

 

Raus in die Natur

„Man schützt nur, was man kennt!“ – der Spruch bewahrheitete sich auch an diesem Montagmorgen. Bienen und Wespen standen auf dem Programm von Umweltpädagogin Christine Zarske. Zusammen ging es in den Wohlers Park. Anfangs schauten die Erstklässler eher ängstlich auf das Treiben der Insekten auf den Blüten. Auch die Klassenlehrerin berichtete, dass immer Panik aufkomme, wenn sich eines dieser „Flugobjekte“ ins Klassenzimmer verirren würde. „Es war alles ganz neu für die Kleinen. Viele waren vorher noch nie in diesem Park gewesen, dabei ist er ganz nah an der Schule. Und obwohl auch am Wochenende das Wetter schön war, erzählten die Kinder, dass sie mit ihren Familien die Zeit nur in der Wohnung verbracht haben“, berichtet Annette Plambeck-Warrelmann.

Naturerlebnis

Aufmerksam lauschten die Schüler Christine Zarske, die ihnen erklärte, wie sie Bienen und Wespen unterscheiden können und wie sie sich in deren Nähe verhalten sollen: Ruhig bleiben – denn Bienen und Wespen stechen nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Und wenn sie mal stechen, kühlen Zitrone und Gurke am besten. Das probierten die Kids – auch ohne Stich  –  gleich aus. Schließlich spielten sie selbst Bienen und „flogen“ von Blüte zu Blüte, die die Umweltpädagogin in Übergröße vorbereitet und mit Duftstoffen präpariert hatte.

Insekten ganz nah

Danach durften sich die Kids die Bienen von ganz Nahem ansehen. Dazu haben sie ganz vorsichtig die Insekten in Lupenbechern gefangen, ohne sie zu verletzen. „Es war toll zu sehen, mit wie viel Begeisterung, die Jungen und Mädchen hier mitmachten“, sagt Anuschka Lichtenhahn-Pense. „Und während die Kinder anfangs noch ängstlich waren, gingen sie am Ende der ‚Naturzeit’ so achtsam mit den Tieren und den Pflanzen um.“ Es bewahrheitet sich eben: Man schützt nur, was man kennt!

Um noch mehr Kindern zu ermöglichen, die Stadtnatur mit dem „Naturzeit“-Projekt kennenzulernen, benötigen wir weitere Spenden. Das umweltpädagogische Angebot kostet bei monatlicher Durchführung 1.200 Euro pro Klasse und Schuljahr. Angesprochen werden Grundschulen mit niedrigem Sozialindex, wovon es allein in Altona 13 Schulen gibt!

Sprechen Sie uns gern an:
Anuschka Lichtenhahn-Pense: a.lichtenhahn[at]wastun.net, Tel. 0172-4082506
Annette Plambeck-Warrelmann: a.warrelmann[at]wastun.net, Tel. 0171-5000684

DAS ERLEBNIS IN BILDERN: 

Bienen und Wespen waren das Thema dieser NATURZEIT

 

Umweltpädagogin Christine Zarske erklärt den Unterschied zwischen Bienen und Wespen

 

Die Kinder spielen selbst Biene

 

Vorsichtig nähern sich die Erstklässler den Insekten

 

Bei einem Stich kühlen Zitrone und Gurke am besten

 

Die Kinder konnten sich die Bienen von ganz Nahem ansehen

 

Bienen sind nicht nur interessant und nützlich – ihr Honig schmeckt auch lecker. Am Ende der NATURZEIT freuten die Kinder sich über die Honigwaffeln

Daniela Höpfner

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